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	<title>Mit dem Rad auf der Seidenstraße</title>
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		<title>Mit dem Rad auf der Seidenstraße</title>
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		<title>Ausrollen &#8211; Einrollen &#8211; Ankommen</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 23:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>damax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Von Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Fuß verließ ich nach einem “International Breakfast“ am 24. Juli 2009 das Pekinger 365 Inn Hostel. Da ich ja fast 2 Wochen in diesem typischen Traveller Hostel verbrachte war es für mich auch kein Problem mehr den richtigen Weg durch die Baustelle, welche die Da Zha Lan West Street zu dieser Zeit war zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1271&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2011/02/img0012a.jpg"><br />
</a>Zu Fuß verließ ich nach einem “International Breakfast“ am 24. Juli 2009 das Pekinger 365 Inn Hostel. Da ich ja fast 2 Wochen in diesem typischen Traveller Hostel verbrachte war es für mich auch kein Problem mehr den richtigen Weg durch die Baustelle, welche die Da Zha Lan West Street zu dieser Zeit war zu finden. Die gesamte Straße war aufgerissen, mehrere Meter tiefe Baugruben und Erdhügel, Baumaterialien und Gerüste vor und an den Häusern und zwischendrin suchten sich Arbeiter, Bewohner der Häuser, Geschäftsleute und natürlich Touristen ihre schmalen Wege durch dieses Chaos.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2011/02/dsc_1474.jpg"></a><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/baustelle-auf-der-da-zha-lan.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1304" title="Baustelle auf der Da Zha Lan" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/baustelle-auf-der-da-zha-lan.jpg?w=201&#038;h=300" alt="" width="201" height="300" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Ich war bereits ohne mein Fahrrad und nur mehr mit meinem zum Flug vorbereiteten Handgepäck unterwegs.Einen Teil meiner 50kg Ausrüstungsgegenstände hatte ich bereits am Vorabend an einem Postamt auf den Weg nach Hause aufgegeben. Diese Sachen sollten mich erst über ein Monat nach meiner Ankunft Zuhause erreichen, da die Pakete über den Seeweg nach Europa gelangten. Mein Fahrrad war bereits bei einem Shimano Fahrradladen in Peking, wo es nach einer Reparatur bereits in einem Karton mit dem Rest meiner Ausrüstung die ich noch für meinen Heimweg brauchte, verpackt auf die Abholung wartete. Wie bereits am Vorabend abgemacht, war ich gegen 9 Uhr am Shimano Laden, wo ich auch schon von einigen der Mitarbeiter und meinem riesigen Karton (indem mein Velotraum verpackt war)erwartet wurde. Der Ladenleiter organisierte mir noch ein Taxi, half beim Verladen des Kartons und ich verabschiedete mich dann mit einer Flasche Wein von ihm und seinen Mitarbeitern in Richtung Flughafen. Eigentlich wäre es mir am liebsten gewesen, mit der gesamten Ausrüstung nach Europa zu fliegen und den Rest des Weges bis nach Hause voll beladen zu radeln, doch die Gepäckbestimmungen bei den Fluglinien sind alles andere als klar definiert und so zitterte ich trotz der bereits reduzierten Ausrüstung, nicht vielleicht doch Aufpreis an die Fluggesellschaft zahlen zu müssen.</p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/der-velotraum-im-flugzeukarton.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1305" title="Der Velotraum im Flugzeukarton" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/der-velotraum-im-flugzeukarton.jpg" alt="" width="176" height="220" /></a></p>
<p>Der Check in Schalter sollte dann aber endgültig einen Schlussstrich unter das Kapitel Fahrrad und Gepäcktransport machen. Am Schalter stand vor mir ein Pärchen, das mit Rucksäcken unterwegs war, sie waren gerade dabei ihre Rucksäcke umzuschlichten da sie scheinbar ebenfalls befürchteten die Gewichtsgrenze von 30kg (aufgegebenes Gepäck) zu überschreiten. Als ich dann mit meinem wohl etwas übergroßen Gepäckstück, einem 180 x150cm, am Schalter hinter ihnen auftauchte, schauten sie erst etwas staunend. Wir kamen ins Gespräch und so stellte sich heraus, dass sie ebenfalls aus Österreich kommen und einer der beiden sogar nur etwa 10 km von mir entfernt aufwuchs. Beim Check In interessierte sich eigentlich niemand für das Gewicht unseres Gepäcks, ich musste lediglich meinen Karton zum Sperrgepäckschalter bringen und dann war die Geschichte auch schon  erledigt. Klappte ja eigentlich ganz gut – die Fahrradmitnahme <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .<a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/der-velotraum-im-flugzeukarton.jpg"></a></p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/der-velotraum-im-flugzeukarton.jpg"><br />
</a>Von Peking aus sollte es erst nach Berlin gehen, dort sollte ich 1 Stunde Zeit zum Umsteigen in den Flieger weiter nach Mailand haben. Doch dieses Vorhaben sollte schon vor dem Abflug in Peking zum Scheitern verurteilt sein. Ein heftiges Gewitter, wie es in Peking jeden 2. Tag vorkommt (soll angeblich künstlich herbeigeführt werden), verzögerte den Abflug um 3 Stunden. Da alle Passagiere jedoch schon im Flugzeug waren und die Maschine startklar war, kamen wir in den ungewohnten Genuss, den ersten Gang des Bordmenüs bereits vor Abflug auf der Landebahn serviert zu bekommen.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2011/02/dsc_0666.jpg"></a><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/vordertor-zum-platz-des-himmlischen-friedens.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1306" title="Vordertor zum Platz des himmlischen Friedens" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/vordertor-zum-platz-des-himmlischen-friedens.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Ich sollte scheinbar noch länger in Peking bleiben. 2 Wochen verbrachte ich in der Olympiastadt von 2008, zum einem hatte ich vieles für meine Heimreise zu erledigen zum anderen brauchte ich einige Zeit um zu realisieren, dass meine Reise hier zu Ende sein sollte, doch es blieb auch Zeit die Stadt und einige der unzähligen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Das Klischee vom monströsen Dorf hat die Hauptstadt abgelegt und sich zur modernen Weltstadt gewandelt. Auf den ersten Blick prägen typisch für chinesische Städte riesige breite, schnurgerade Boulevards mit riesigen Einkaufszentren und klotzige Bauten das Stadtbild. Doch sieht man genauer hin, entdeckt man das alte Peking mit quirligen Altstadtgassen in denen sich die Hutongs befinden, wo man einen Einblick hinter die Kulissen des Hauptstadtlebens erhalten kann. Unübersehbar allerdings sind der riesige Platz des himmlischen Friedens und die verbotene Stadt. Überall stößt man auf Tempel, mögen sie Konfuzius-, Lama,- oder Himmelstempel heißen, es war einfach schön etwas herumzuspazieren und das ganze auf mich wirken zu lassen. Und natürlich auch ein Besuch an der großen Mauer gehörte auch für mich dazu – schon ein Wahnsinn wie so etwas erbaut werden konnte. Aber auch die moderne (westlich orientierte)Seite Pekings tat mir gut. Nach einem 1 Jahr relativ einfachem Leben mit dem Rad unterwegs hatte ich auch wieder Lust auf ein Einkaufszentrum oder Kino zum Beispiel. Ja, es fiel mir doch etwas schwer wegzufliegen aber wie steht so schön in meinem Reiseführer: „Manche Ortsnamen haben einen magischen Klang, wecken Erwartungen Träume, Emotionen auch bei Menschen die den Ort selbst nie besucht haben. Und sie wecken die Lust, irgendwann einmal hinzufahren. Peking ist einer dieser Orte.“ Ja wer weiß, vielleicht werd ich wieder kommen und vielleicht sogar von hier wieder weiter radeln – ja wer weiß.</p>
<p>Schließlich hoben wir dann doch irgendwann ab und ich verpasste natürlich meinen Anschlussflug nach Mailand und so kam ich auch noch zu einer gratis Übernachtung im Holiday Inn in Berlin.  (das wusste ich allerdings damals noch nicht) warteten meine Freundin Birgit und mein Bruder und Eva (seine Freundin) vergebens am Flughafen in Mailand auf mich – zur Überraschung kam es dann allerdings erst einen Tag später, zwar nicht am Flughafen sondern im Hotelzimmer in Mailand.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2011/02/p7250049.jpg"></a><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/c3bcberraschung-im-hotelzimmer.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1307" title="Überraschung im Hotelzimmer" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/c3bcberraschung-im-hotelzimmer.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Nach dem Wochenende in Mailand warteten die letzten 850km auf den Weg nach Hause auf mich. Karte rein in die Lenkertasche und  schon fuhr ich los. Nach etwa 1 Stunde fragte ich mich,l wo ich denn überhaupt sei und bemerkte, dass ich irgendwie im Kreis herum fuhr. Absolut nicht bei der Sache, war ich immer noch auf die Bedingungen in China eingestellt. Doch zwischen Radfahren in China und Europa gibt es einen rießigen  Unterschied. China ist doch etwas größer als Europa und dadurch hatte ich meist große Distanzen zwischen meinen  Zielen zurück zu legen. Es genügte also meist am Wochenbeginn einen Zielort auf meiner Landkarte auszuwählen, dann die Straße dazu zu suchen, die Karte in die Kartentasche der Lenkertasche zu geben und mich einige Tage daran zu orientieren um am Wochenende die Karte umzublättern und ein neues Ziel zu suchen. In Europa, also in meinem Fall in Italien, sind die Entfernungen wesentlich geringer (da ja Europa im Vergleich zu China etwas kleiner ist) und die Karten etwas detaillierter und da kam ich plötzlich überhaupt nicht mehr zurecht. Europa Schock oder wie? Naja, auf jeden Fall hab ich meine Art und Weise mich zu orientieren schnell den Gegebenheiten angepasst und so bin ich dann schließlich am 2. August daheim angekommen.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2011/02/dsc_1632.jpg"></a><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/morgenstimmung-am-radweg.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1308" title="Morgenstimmung am Radweg" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/morgenstimmung-am-radweg.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Ganz so schnell ging es dann doch nicht. Dazwischen zeltete ich hinter einem Erdhaufen in Rovato, radelte am Gardasee entlang und sprang natürlich auch rein, wunderte mich warum mich plötzlich alle auf deutsch anredeten und wusste dann, dass ich in Südtirol war, lernte eine alte Liebe wieder kennen und vernaschte sie jeden Abend meist mit Parmesan und Ruccola belegt in einer der Pizzarien, wurde von einem Reisekollegen zum Essen und zur Übernachtung eingeladen, staunte über die tollen Radwege und ehe ich mich versah, stand ich am Großglockner und musste plötzlich weinen. Ja und dann, dann begannen die Willkommensüberraschungen.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2011/02/max-ankunft-036.jpg"></a><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/ankunft-daheim.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1309" title="Ankunft Daheim" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/ankunft-daheim.jpg?w=300&#038;h=198" alt="" width="300" height="198" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Da klingelte beim Anstieg zum Großglockner etwa mein Telefon und ich sprach plötzlich mit einem netten Herrn vom ORF. Er meinte: „Wir würden sie gerne beim „Einrollen“ auf der letzten Etappe mit der Kamera begleiten “ und ehe ich mich versah fand ich mich bei Niederösterreich Heute im Fernsehen wieder. Freunde und meine Familie erwarteten mich an meiner Strecke und begleiteten mich die letzten 40km mit dem Rad (mit Bierpause beim Chinarestaurant – wie passend <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ). Und als ich den Berg zum Haus meiner Eltern runter fuhr, traute ich meinen Augen nicht. Meine Familie hatte ein Willkommensfest organisiert, etwa 200 Leute waren gekommen samt Musikkapelle und begrüßten mich daheim. Es war ein überwältigendes Gefühl so empfangen zu werden und ein fantastischer Abschluss dieser Reise.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/ankunft.jpg"></a><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/ankunft.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1310" title="Ankunft" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2010/12/ankunft.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align:center;">Vielen Dank!!!!!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1271/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1271&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Erster Auftritt nach der Reise</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 00:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>damax</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2. August 2009 bin ich nun wieder daheim. Ob ich nun schon richtig angekommen bin, traue ich mich nicht hundertprozentig zu beantworten. Während ich versuchte, mich an den Alltag daheim zu gewöhnen und etwas Abstand von der Reise zu nehmen, schwirrten mir doch immer wieder Erlebnisse von der Reise durch den Kopf. Die Aktualisierung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1242&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2. August 2009 bin ich nun wieder daheim. Ob ich nun schon richtig angekommen bin, traue ich mich nicht hundertprozentig zu beantworten. Während ich versuchte, mich an den Alltag daheim zu gewöhnen und etwas Abstand von der Reise zu nehmen, schwirrten mir doch immer wieder Erlebnisse von der Reise durch den Kopf. Die Aktualisierung der Webseite, das Durchsichten der Fotos, Vorbereiten von Präsentationen usw., nahm ich mir immer wieder vor, doch verschob es immer wieder auf einen späteren Zeitpunkt.</p>
<p>Seit allerdings der Termin für meinen &#8222;ersten Auftritt nach der Reise&#8220; beim <a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/10/einladung_26_innovationspool.pdf" target="_blank">26. Innovationspool</a> in Gurten (OÖ), zu dem die Plattform für Innovationsmanagement am 11.11.2009 lädt, feststeht, ist die Zeit des Hinausschiebens vorbei. Neben den Vorbereitungen zu diesem Termin werde ich in den nächsten Tagen daher auch meine Webseite mit Berichten über &#8222;mein Einrollen daheim&#8220;, Zusammenfassungen und allgemeinen Infos aktualisieren.  </p>
<p>Bis bald und viel Spaß beim Durchstöbern der neuen <a href="http://weltaufzweiraedern.com/2009/07/30/" target="_blank">Berichte</a> und <a href="http://weltaufzweiraedern.com/tour/getroffene-reiseradler/" target="_blank">Aktualisierungen</a> wünscht<br />
Max</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1242/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1242&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ankunft in Peking</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 15:48:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>damax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Von Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[10. Juli 2009, es dämmerte schon, als ich verschwitzt und verdreckt mit meinem bepackten Fahrrad beim Einchecken in der Hotellobby eines Hotels wieder einmal die Blicke auf mich zog. Mein Velotraum durfte natürlich nicht mit in diesen &#8222;edlen Schuppen&#8220;, fand aber in einem Nebengebäude, welches sich als Hotelwäscherei herausstellte, ebenfalls eine nette Nächtigungssttte. Ich war [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1190&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/peking.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1296" style="margin-top:20px;margin-bottom:20px;" title="Peking" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/peking.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a>10. Juli 2009, es dämmerte schon, als ich verschwitzt und verdreckt mit meinem bepackten Fahrrad beim Einchecken in der Hotellobby eines Hotels wieder einmal die Blicke auf mich zog. Mein Velotraum durfte natürlich nicht mit in diesen &#8222;edlen Schuppen&#8220;, fand aber in einem Nebengebäude, welches sich als Hotelwäscherei herausstellte, ebenfalls eine nette Nächtigungssttte. Ich war geschafft &#8211;  nach der Radreparatur am Vormittag und der danach anstrengenden Fahrt hierhin wusste ich nicht mal genau wo ich war. Passanten waren so nett und umso mehr geduldig, mir den Namen der Stadt irgendwie verständlich zu machen. Yixian, diese Stadt war in meiner Karte nicht mal eingezeichnet und da ich auch nicht genau wusste auf welcher Straße ich nun hierhin gefunden hatte, wollte ich wissen wie weit es denn nach Peking sei. 6 Stunden mit dem Bus, 400 km, 60 km, nein 3 Stunden mit dem Auto, ich einigte mich schließlich mit den &#8222;Yixianern&#8220;  darauf, dass ich es am nächsten Morgen mit dem Rad austesten werde um nachher zu wissen wie weit es denn mit dem Drahtesel sei. Das Hotelzimmer,  ich würde es auf  5 Sterne einstufen (wenn man die Sanitäranlagen nicht mitbeurteilt), machte die Tagesstrapazen aber schnell vergessen und nach der Dusche fühlte ich mich wieder pudelwohl. Den Hunger stillte ich in einem muslimischen Restaurant mit den fantastischen frisch zubereiteten Nudeln, die ich oft auf meinem Weg durch China in solchen Restaurants mit Genuss verzehrte. Das Restaurant lag an der Hauptstraße und war von einigen anderen Restaurants umgeben. Kaum jemand saß im Inneren eines dieser Häuser, alles spielte sich auf dem Gehsteig ab wo natürlich frisch gegrillt wurde und auch jede Menge Bier floss. Es war eine gemütliche Atmosphäre und ich genoss meine Nudeln, es waren die letzten dieser Art auf meiner Reise. Ein junger Chinese lud mich anschließend noch zu frisch gegrillten &#8222;lokalen Köstlichkeiten&#8220;  &#8211; wie er es nannte - ein und wir unterhielten uns dabei noch ein wenig, denn er sprach gut Englisch.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/peking.jpg"></a><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/groc39fe-mauer.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1297" title="große Mauer" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/groc39fe-mauer.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Mein Velotraum war zwar über die Nacht in der Wäscherei, geputzt wurde es allerdings dort auch nicht und so begab ich mich mit meinen verschwitzt/verdreckten Klamotten und mit dem ebenso dreckigem Rad auf die Straße zu meiner letzten Tagesetappe nach Peking. Nach 40 Kilometern tauchte dann endlich das erste Pekingschild auf und ich wusste endlich wieder wo ich genau war. Ich hatte die Straße, die mich in die chinesische Hauptstadt führen sollte erreicht. Noch 80 Kilometer, standen an einem Wegweiser. Erst ab diesem Zeitpunkt war mir klar dass ich an diesem Tag mein Reiseziel erreichen würde und versank dabei in Gedanken. Der Staub, der Lärm, die stinkenden LKW, das laute Hupen  &#8211; es war mir egal, meine Gedanken drehten sich nur noch darum dass   mein Ziel Peking nur mehr wenige Kilometer entfernt lag. Erinnerungen an die Erlebnisse während der 11 Monate, die seit dem Start daheim auf, neben und ums Rad vergangen waren schwirrten in meinem Kopf herum. Und nebenbei vernahm ich immer wieder das mittlerweile gewohnte und irgendwie Routine gewordene Winken, Staunen und Zurufen der Menschen neben der Straße. Ja, auf diesen letzten Kilometern auf der scheinbar Schnur gerade verlaufenden Straße in die Metropole wurde mir auch klar, dass es die Menschen entlang der zurückgelegten Route waren, die meine Reise am meisten geprägt hatten. Es waren sehr bewegende Momente die mich an einem bewölkten, sehr schwülen 11. Juli 2009 auf der Strasse Nr. 107  immer wieder überkamen. Kilometer um Kilometer, Minute um Minute vergingen, doch ich hatte nie das Gefühl mich der rießigen Hauptstadt zu nähern. Auch noch nicht als ich mit dem Schild &#8220;Beijing&#8220; die Provinzgrenze zu Peking passierte. Zwar wurde exakt ab diesem Zeitpunkt die Asphaltstraße deutlich breiter, jedoch das Verkehrsaufkommen und die Gebäude ähnelten eher dem eines Dorfes. Erst kam erstaunlich viel Grün auf mich zu, danach immer wieder kleine Städtchen, dies ging dann über in eine Zone mit unendlich vielen neuen noch im Bau befindlichen Hochhäusern und dann, dann kam eine Gruppe Radler die lächelnd und winkend an mir vorbeifuhren.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/vogelnest.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1300" title="Vogelnest" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/vogelnest.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Etwas später wartete dann die gesamte Gruppe, es waren Mitglieder eines Pekinger Radclubs die auf der Rückfahrt von einer gemeinsamen Ausfahrt waren. Ich fragte, wie ich denn am besten zum Platz des Himmlischen Friedens käme und schon hatte ich eine Radeskorte dorthin. Da fast alle mit Rennrädern unterwegs waren und sie es scheinbar eilig hatten, gaben sie mir zu verstehen mich irgendwie bemerkbar zu machen falls ich nicht mitkommen sollte. Aber 11 Monate am Rad trugen auch etwas zur Kondition bei und so konnte ich trotz meines Gepäcks am Rad gut mithalten. Trotzdem war meine Konzentration immer auf meine Vorderleute gerichtet und so hab ich es irgendwie versäumt mitzukriegen wie wir die Stadt erreichten. Plötzlich waren wir in einem Verkehrschaos, bogen immer wieder in kleine Seitengässchen (Hutongs) ab, um an der nächsten Ecke wieder auf vierspurige, mit Fahrzeugen verstopften Straßen, die von Hochhäusern umgeben waren, zu stoßen. Entlang der großen Straßen benutzten wir meist die separat angelegten Geh- und Radfahrwege  auf denen jedoch nicht weniger los war als auf den Hauptstraßen.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/groc39fe-mauer.jpg"></a><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/radler.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1298" title="Radler" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/radler.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Nach und nach verabschiedeten sich meine Begleiter und so blieben nur noch Zwei übrig, die mich zu meinem Ziel führten. Wir bogen noch einmal rechts ab, als ich ein mir bekanntes Gebäude zu meiner Rechten erkennen konnte, das Nationaltheater, und schon rief einer meiner Begleiter:&#8220; Tian&#8217;anmen Guangchang&#8220; (Platz des Himmlischen Friedens) und deutet dabei gerade aus. Es war exakt 17Uhr 24Minuten und 42Sekunden (Ortszeit Peking) als ich auf der breiten Xichang&#8217;an Jie hielt. Mein Ziel war erreicht! Rechts von mir lag der 500m breite und 880m lange Platz des himmlischen Friedens und links von mir schaute Mao vom mächtigen Tor des Himmlischen Friedens. Beide Seiten waren voll von Menschen und schon kamen chinesische Sicherheitskräfte auf mich und meine Begleiter zu und meinten, dass wir hier nicht stehen bleiben dürften. Ich wollte aber unbedingt ein Foto von meiner &#8222;Zielankunft&#8220; mit meinem Velotraum und so entstand eine hitzige Diskussion. Einer meiner Begleiter machte sich aus dem Staub, der zweite diskutierte und versuchte den Sicherheitsleuten zu erklären, dass ich über 15000km hierher gefahren sei um dieses Foto zu machen. Schließlich lenkte einer der Herren ein und wir konnten mein gewünschtes Foto machen. Später erklärte mir mein chinesischer Radbegleiter, dass gerade die Fahnenparade stattfände und aus diesem Grund die Sicherheitsvorkehrungen höher seien danach musste auch er schon weiter. So stand ich noch eine Weile am Gehsteig und lies das ganze auf mich wirken.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/radler.jpg"></a><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/ankunft-in-peking.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1299" title="Ankunft in Peking" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/ankunft-in-peking.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Irgendwie hätte ich mir die Ankunft etwas weniger hektisch vorgestellt doch ich war überglücklich da zu sein. Um auch meine Familie zu informieren schrieb ich eine Nachricht nach Hause, dass ich angekommen sei und machte mich auf die Suche nach einer Unterkunft. Um wieder etwas zu mir zu kommen schaltete ich meinen MP3 Player an und irrte durch die Stadt. Ich schob mehr als ich fuhr und als dann Frank Sinatra&#8217; s &#8222;I did it my way&#8220; erklang war ich überwältigt und ich begriff schließlich, dass die Endstation der Reise &#8222;Mit dem Rad auf der Seidenstraße&#8220; nach Peking erreicht war.</p>
<p>&#8222;Yes it was my way&#8220;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1190/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1190&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Peking</media:title>
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			<media:title type="html">große Mauer</media:title>
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			<media:title type="html">Vogelnest</media:title>
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			<media:title type="html">Radler</media:title>
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			<media:title type="html">Ankunft in Peking</media:title>
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	</item>
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		<title>Ein Gebrechen kurz vorm Ziel</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>damax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Von Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte so zu sagen gerade, nach den ruhigen Kilometern in den Bergen vor Peking, in die Zielgerade einbiegen, als ich ein bekanntes Klicken beim schalten vernahm, aber sich an den Gaengen nichts aenderte. Ein Problem mit der Schaltung war alles andere als was ich kurz vorm Ziel noch gebrauchen konnte. Schnell drehten sich meine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1147&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte so zu sagen gerade, nach den ruhigen Kilometern in den Bergen vor Peking, in die Zielgerade einbiegen, als ich ein bekanntes Klicken beim schalten vernahm, aber sich an den Gaengen nichts aenderte. Ein Problem mit der Schaltung war alles andere als was ich kurz vorm Ziel noch gebrauchen konnte. Schnell drehten sich meine Gedanken darum, dass mein Traum mit dem Rad fahrend am Platz des Himmlischen Friedens anzukommen zerplatzen koennte und die Worte von Vladi (Mechaniker in Samarkand) gingen mir wieder durch den Kopf. &#8222;Ueber die Berge nach China wirst du sicher kommen aber danach empfehle ich dir das Rad bei einem Radmechaniker ueberpruefen zu lassen.&#8220; Ja,Ja mach ich dachte ich mir damals voller Freude, dass wieder alles funktionierte. Doch zu gut klappte alles und so sah ich keine Notwendigkeit meine Zeit bei einem Mechaniker zu verschwenden &#8211; scheinbar sollte sich dies nun raechen.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5336173887_aeab609ebe.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1315" title="Abgerissener Schaltzug" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5336173887_aeab609ebe.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Es war kurz vorm dunkel werden und mein Etappenziel noch etwa 10km entfernt. Nein, ich werd nicht nachsehen was jetzt wieder kaputt ist, sagte ich mir immer wieder. Mit nur drei Gaengen (die vorderen Blaetter konnte ich noch steuern nur hinten hatte ich nur noch das kleinste Blatt zur Verfuegung)schleppte ich mich nach bereits ueber 170km noch in ein Hotel in der von Peking etwa 200km entfernten Stadt, Laiyuan. Dort warf ich einen ersten Blick auf meine Schaltung und sah das der Schaltzug gerissen war. &#8222;Morgen bring ich dich zu einem Mechaniker&#8220;, meinte der Junge Hotelangestellte, Xiang, als ich ihm mein Problem zeigte.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5336184479_9d169d2563.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1317" title="Straßenmechaniker" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5336184479_9d169d2563.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Die Strassenmechaniker in der Stadt hatten allerdings keine Ahnung von Shimanoschaltungen bzw. generell Schaltungen an Fahrraedern (was mich extrem wunderte &#8211; in China!!!!). So musste ich schliesslich selbst Hand anlegen und unter grossem Interesse der Oeffentlichkeit am Strassenrand meine Schaltung reparieren. Nach einiger Zeit hatte ich dies dann auch geschafft und ich war mit dem Ergebnis halbwegs zufrieden, nur auf die genaue Einstellung der Schaltung hatte ich keinen Bock mehr, da die Schaltung halbwegs funktionierte. Xiang vom Hotel wo ich uebernachtete, wurde von seiner Chefin fuer die Zeit der Reparatur als mein Assistent abgestellt und wich nicht von meiner Seite. Als ich die Reperatur fertig hatte wurde ich &#8222;zur Belohnung&#8220; von der Hotelleiterin noch zum Mittagessen ins Hotelrestaurant eingeladen.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5336793964_7b1bc2a04c.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1316" title="Mit der Hotelmanagerin" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5336793964_7b1bc2a04c.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Wie so oft auf meiner Reise bleibt auch aus diesem, erst unangenehmen Zwischenfall, eine schoene Erinnerung. Es zeigt sich hier einmal mehr, dass die Gastfreundlichkeit bis zum Schluss (bis auf ganz wenige Ausnahmen) mein Begleiter war.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1147/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1147&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Abgerissener Schaltzug</media:title>
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			<media:title type="html">Straßenmechaniker</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Mit der Hotelmanagerin</media:title>
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	</item>
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		<title>Abschied von der Seidenstraße</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 12:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>damax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Von Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Ausgangspunkt der legendären Handelsroute, welcher durch ein Denkmal im Stadtzentrum von Xi&#8217;an markiert wird, verabschiedete ich mich endgültig von der Seidenstraße. Die Tage die ich länger in der Stadt geblieben war, um auf eine Abkühlung (es hatte an die 40 Grad) zu warten haben sich ausgezahlt. Es war bewölkt und so konnte ich vorerst, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1113&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ausgangspunkt der legendären Handelsroute, welcher durch ein Denkmal im Stadtzentrum von Xi&#8217;an markiert wird, verabschiedete ich mich endgültig von der Seidenstraße. Die Tage die ich länger in der Stadt geblieben war, um auf eine Abkühlung (es hatte an die 40 Grad) zu warten haben sich ausgezahlt. Es war bewölkt und so konnte ich vorerst, bei etwas angenehmeren Temperaturen meine Reise nach Peking fortsetzen.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5337038664_844aa62262.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1319" title="Seidenstraßendenkmal in Xi'an" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5337038664_844aa62262.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Eine Überraschung, mit der ich nicht gerrechnet hatte, erwartete mich als ich die 7 Millionen Einwohner zählende Stadt verließ. Denn das Industriegebiet, das am Stadtrand begann, wollte gar nicht mehr aufhören und so begann für mich eine Zeit des großen &#8222;Drecksaugens&#8220;. Nicht nur die industriellen Dreckschläudern der Schwerindustrie am Straßenrand sondern auch die unzähligen, hauptsächlich mit Kohle überladenen LKW&#8217;s (noch größere Dreckschläudern)sorgten für schwere Zeiten am Rad. Wenn ich mich abends in den Spiegel sah, dachte ich eher an einen Kohlearbeiter als an einen Radfahrer, der mich aus dem Spielgel anguckte und am morgen erinnerten mich die Hustenattacken an meine Raucherzeit. Da es neben dem &#8222;Drecksaugen&#8220; dann auch wieder zunehmends heißer wurde, waren die vier Tage bis zur &#8222;Ming-zeitlich&#8220; geprägten Altstadt von Pingyao, wo ich für einige Tage Zwischenstation machte, so ziemlich die schwierigsten auf der ganzen Tour.<a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/kohlearbeiterderradler.jpg"></a></p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5337016980_e903987124.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1320" title="Total verdreckt endlich in Pingyao angekommen" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5337016980_e903987124.jpg?w=268&#038;h=300" alt="" width="268" height="300" /></a></p>
<p>Eine ruhige Altstadt, ohne Autoverkehr und wo Geschäfte noch mit Fahnen werben, das waren meine Informationen über dieses Unesco Weltkulturerbe. Doch der Nachteil, wenn ein Ort als Geheimtipp in Reiseführern aufscheint ist, dass es mit der Ruhe schnell vorbei ist. Viele der Fahnen wurden durch Leuchtreklamen ersetzt und Motorräder, Elektroräder und mir als extrem lästige begegnende Elektrobummelbusse (scheinbar aber bei chinesischen Touristen sehr beliebt) flitzten hupend durch die Stadt. Tagsüber führen mit Mikro- oder Megaphonen ausgerüstete Reiseführer Reisegruppen brüllend durch die Altstadtgassen. Doch am Abend kehrt Ruhe ein und kann man einen Hauch von Mittelalter verspüren, wenn man durch die Straßen spaziert.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5336408617_931426ec78.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1321" title="In der Altstadt von Pingyao" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5336408617_931426ec78.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Während meines Stops in der kleinen Stadt, konnte ich auch, die mir in den 11 Monaten sehr lästig gewordenen Visabesorgungen abschliessen. In der 100km entfernten Stadt Taiyuan verlängerte ich mein Chinavisum zum zweiten und letzten Mal. Es begann wieder mit einer Warterei. Anders als bei der ersten Verlängerung (dauerte nur 24 Std.) musste ich hier 6 Tage darauf warten ehe das Visum in meinem Pass klebte. Ich nahms aber gelassen, es war ja das letzte Mal.</p>
<p>Auch nach Pingyao und Taiyuan wurde die Weiterfahrt nicht wirklich einfacher. Zu den Problemen mit Industriegebieten, LKW&#8217;s, Baustellen, Straßensperren und der schlechten Luft gesellte sich dann auch noch der Regen. Anfangs noch angenehm wurde dieser aber so stark, dass ich total durchnäßt nach 6 Stunden die Tagesetappe frühzeitig abgebrochen hatte.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5337045080_cde813bc6b.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1322" title="Die letzte Visumverlängerung der Reise" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5337045080_cde813bc6b.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>In Taiyuan, hatte ich mich dazu entschlossen, den Weg über die Berge, in Richtung Norden dem flachen (möglicherweise Industriegebiet) in Richtung Osten der Stadt vorzuziehen. Dort allerdings hatte es durch die heftigen Regenfälle Erdrutsche gegeben und einige Straßenabschnitte waren für einige Stunden nicht passierbar. Deshalb hatte ich einen 44km langen LKW Stau durch die Hügel in der Shaanxi Provinz, in einer Art Slalom zu bewältigen. Dies war allerdings nicht ganz ungefährlich. Die rücksichtslose Art und Weise des chinesischen Straßenverkehrs (nach dem Motto: das wichtigste ist die Hupe, wer bremst verliert, ich hab ja gehupt, jetzt kann ich auch ohne zu schauen aus der Seitenstraße rausfahren, überholen bei Gegenverkehr auf einer zweispurigen Strasse &#8211; ich hab ja gehupt, usw.) zeigte sich mir hier deutlicher als bisher. Ein LKW krachte bei einem Ausweichmanöver in einem Ort in ein Haus, zwei 3-Rad LKW&#8217;s dürften beim bergabwärts überholen, in der Kurve die Kontrolle verloren haben, denn die lagen im Straßengraben und der Gipfel war, als ein LKW Fahrer durchdrehte und im kilometerlangen Stau plötzlich zu fahren begann. Die Fahrt endete in einem Frontalzusammenstoss mit einem Autobus, denn Ausweichen war auf der schmalen Bergstraße nicht moeglich.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5337030518_391046af53.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1323" title="Die ersten Ausläufer der großen Mauer " src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/07/5337030518_391046af53.jpg?w=201&#038;h=300" alt="" width="201" height="300" /></a></p>
<p>Aber die Bergvariante hatte sich für mich schließlich doch ausgezahlt. Nachdem ich den LKW-Stau überwunden hatte, war ich plötzlich mitten im Grünen. Nur vereinzelt ein Motorrad oder Auto, rund um mich grüne Berge, Serpentinen rauf und runter &#8211; oh Radlerherz was willst du mehr. Und dann waren auch die ersten Mauerreste die sich an den Bergkämmen entlang in den grünen Bergen schlängelten. Zwar nicht die der bekannten Hauptmauer, ich weiß auch nicht zu welchem Mauerabschnitt diese zählen, aber auf jeden Fall war es ein schönes Erlebnis für mich. Es sollten die letzten ruhigen Kilometer auf meiner Radreise nach Peking sein.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1113/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1113&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Seidenstraßendenkmal in Xi&#039;an</media:title>
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			<media:title type="html">Total verdreckt endlich in Pingyao angekommen</media:title>
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			<media:title type="html">In der Altstadt von Pingyao</media:title>
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			<media:title type="html">Die letzte Visumverlängerung der Reise</media:title>
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			<media:title type="html">Die ersten Ausläufer der großen Mauer </media:title>
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		<title>Bin ich gedopt, oder was?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 15:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>damax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Von Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Rekorde stürzten: 221km am Rekordtag, 2200km an 17 Radltagen, bei Gegenwind rauf und runter, voller Energie radelte ich nach Xi’an runter. Ob Bergpässe, Strassensperren, Polizei oder Riesenhunde &#8211; nichts konnte mich mehr stoppen – ja scheinbar, WAR ICH DOPEN!!!! Wie es dazu kam: Am Beginn stand eine 2-tägige Hitzeschlacht in der Wüste Gobi wo ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1059&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rekorde stürzten: 221km am Rekordtag, 2200km an 17 Radltagen, bei Gegenwind rauf und runter, voller Energie radelte ich nach Xi’an runter. Ob Bergpässe, Strassensperren, Polizei oder Riesenhunde &#8211; nichts konnte mich mehr stoppen – ja scheinbar, WAR ICH DOPEN!!!!</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337556676_4d0ec4ca10.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1325" title="Höchster Pass der Reise" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337556676_4d0ec4ca10.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a>Wie es dazu kam:</p>
<p>Am Beginn stand eine 2-tägige Hitzeschlacht in der Wüste Gobi wo ich am 2. Tag, nach 5 Stunden Sonne pur, den Tag nach nur 60km abbrechen musste um im klimatisierten Hotel wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Nur einen Tag später fand ich mich dann auf 3000m Höhe mit den Winterklamotten am Qinghai-Tibet Plateau wieder. Es war nicht mehr lüften, sondern zum ersten Mal am Morgen Eiskratzen am Zelt angesagt, was sich allerdings als ideale Übung zum warm werden herausstellte. Dieser Witterungswechsel war so quasi der erste Härtetest für meinen Körper und galt als Vorbereitung für mein “Höhendoping”.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5336928355_6d6a07ab5a.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1326" title="Gebetsfahnen am Qinghai-See" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5336928355_6d6a07ab5a.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Das Qinghai-Tibet Abenteuer dauerte insgesamt 10 Tage. Während dieser Zeit kam ich nie weit unter 3000m runter und stellte einen persönlichen Höhenrekord nach dem anderen auf. Schlussendlich erreichte ich meine Rekordhöhe von 3847m. Ein Hauch von Tibet lag in der Luft, denn oben wehten tibetischen Gebetsfahnen im Wind und es stank nach im Feuer schmorender Yakbutter.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337529508_415eebf659.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1327" title="Tibetische Familie" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337529508_415eebf659.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Das Stichwort Tibet ist gefallen, lange hat mich das Thema beschäftigt, ob ich den Abstecher von der Seidenstraße nach Lhasa machen soll oder nicht. Schlussendlich hatte ich mich dann aber auf Grund der unklaren Situation, speziell für Fahrradfahrer in der Provinz Tibet dazu entschlossen, es nicht zu machen. Ich wollte einfach nur Fahrradfahren und hatte keine Lust auf ständige Polizeikontrollen oder Versteckspiele. Im Gegensatz zu offiziellen Medienberichten sind längst nicht alle Gebiete in Tibet und in den Tibetischen Siedlungsgebieten in den Nachbarprovinzen geöffnet und für Reisende zugänglich. So leider auch einige Gebiete am und rund ums Qinghai-Tibet Plateau, wodurch ich schnell die erste Begegnung mit der Polizei hatte. In einem kleinen Ort wo sich die Strasse zum Qinghai See und nach Golmud (von dort führt die Strasse direkt nach Lhasa) teilt, wurde ich bei der abendlichen Suche nach einer Übernachtungsstelle von der Polizei angehalten. Ich fand kein günstiges Hotel, bzw. wollte man mich nur in den teuren Hotels übernachten lassen und so war ich auf der Suche nach einem Zeltplatz ausserhalb der Stadt entdeckt worden. Die üblichen Fragen, „Woher?, Wohin? Warum mit dem Fahrrad? Visumcheck“ usw. Als ich dem Beamten erklärte „ich fahr nicht nach Tibet sondern zum Qinghai See“ meinte dieser „ok, no problem“. Nur die Variante mit dem Zelten gefiel ihm nicht und so half er mir, den Hotelpreis zu drücken und brachte sogar mein Gepäck aufs Zimmer. Am Morgen allerdings sah die Sache dann nicht mehr so problemlos aus. Scheinbar hab ich zu lange geschlafen, denn um 8 Uhr klopfte ein Polizeibeamter an meiner Tür, er meinte irgendwas von Delingha no und go,go,go!!!!! Ich kannte mich erst mal überhaupt nicht aus und stellte gleich mal auf „verschlafen“ und „ich versteh nichts“. Diese Variante stellte sich als “Idealverhalten” heraus, woraufhin ich beschloss dabei zu bleiben. Irgendwie wollte die Polizei nun, dass ich nach Golmud fahre, was ich überhaupt nicht verstehen konnte da dieser Weg ja nach Tibet führt. Ich stellte mich weiter dumm und antwortete immer wieder „nein, nein ich fahr schon nicht nach Golmud und schon gar nicht nach Tibet, ich fahr eh über Delingha zum Qinghai See“. Dies dauerte etwa 1 Stunde, der Polizeibeamte wurde immer ratloser, was er denn mit mir machen sollte und telefonierte ständig, bis er dann endgültig die Geduld verlor und etwas unfreundlich meinte „ok, go,go,go“.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337547004_e2ce54d843.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1328" title="Zu Gast bei chinesischen Polizisten" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337547004_e2ce54d843.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Auf dem weiteren Weg bis zum See beschloss ich nur noch zu zelten und mich so wenig wie möglich in Städten aufzuhalten, um so nicht aufzufallen und vielleicht dann wieder retour fahren zu müssen. Bis zum See, klappte dies perfekt, dort allerdings schnappte mich die Polizei wieder bei der abendlichen Zeltplatzsuche. Diesmal war leider kein Hotel in der Nähe zum Preisdrücken und so nahmen mich die Motorradpolizisten mit auf die Polizeistation, wo ich schließlich die Nacht verbrachte. Keine Sorge, ss war eine angenehme Nacht und ich bekam auch zu Essen, eigentlich machte es Spass mit den Beamten <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337521102_15e184af81.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1329" title="Tibetischer Wachhund" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337521102_15e184af81.jpg?w=300&#038;h=300" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Die Landschaft rund um den See fand ich wunderschön. Überwiegend leben  Tibeter am Ufer des Sees wodurch dieses voll mit Yaks, Schafen und  Ziegenherden ist. Zur Bewachung der Häuser und Viehherden haben die  tibetischen Familien riesige Hunde, diese haben einige Male meinen Puls  höher schlagen lassen und so zur Steigerung meines Fitnesstrainings  beigetragen. Speziell  als ich einen chinesischer Radler traf, der mir  gehend mit Bisswunden an der Wade entgegen kam. Er hatte versucht den  Hund abzuhängen, was ihm aber nicht gelang. Als etwas später drei dieser Riesen auf mich zuliefen, erinnerte ich mich an den Radler und dachte schon an das schlimmste. Doch meine gewohnte Taktik, stehen bleiben, Steine in die Hände nehmen und langsam weiter  gehen, erwies sich auch in dieser Situation als gut und ich wurde so, mit &#8222;vollen Hosen&#8220; ein kurzes Stück bellend begleitet.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5336861529_d36b4a6725.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1330" title="Pilger im &quot;Gebetsgang&quot; auf dem Weg nach Lhasa" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5336861529_d36b4a6725.jpg?w=300&#038;h=202" alt="" width="300" height="202" /></a></p>
<p>Bei einer Einladung ins Heim einer tibetischen Familie wurde ich mit frischer Yakmilch und Nudelsuppe mit Schaffleisch bekocht. Es war ein tolles Erlebnis, denn ich konnte beim Duft von frisch verheiztem Yak und Ziegendung, “richtig Tibetluft” schnuppern und als dann die hausälteste Dame,zu drehen ihrer Gebetsmühle ihre Gebete zu summen begann, war ich hin und weg und schlief ein.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337466028_485023bae0.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1331" title="Kumbum - ein tibetisches Kloster " src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337466028_485023bae0.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Der Salzsee ist aber auch als toller Vogelbeobachtungsplatz bekannt und so konnte ich mir von den Gänsen und Kranichen die ideale aerodynamische Körperhaltung für meine späteren Abfahrten vom Plateau runter, abschauen. Weiters nutzen viele Tibeter den See aber auch als Ausgangspunkt für ihre Pilgerreise nach Lhasa. Erst kamen mir drei 60-jaehrige Radler auf ihren wirklich interessant “getunten” Rädern entgegen, dann Pilger mit ihren Schubkarren und später Pilger ,die im “Gebetsmarsch” (irgendwie eine Form von „mit der ganzen Körperlänge den Weg abschreiten“) entgegen. Ich mußte lange darüber nachdenken, wie man diesen Weg, es sind über 1000kmbis Lhasa, auf diese Weise zurück legen kann, und welch einfache Fortbewegungsmethode ich, im Vergleich dazu mit meinem Rad, gewählt hatte.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337505798_c907920751.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1332" title="Terrassenfelder in der Shaanxi Provinz" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337505798_c907920751.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Nach dem See gings aber radikal runter. Innerhalb weniger Stunden verlor ich über 1500m an Höhe und fand mich bei heißen Temperaturen, in der Stadt Lanzhou, am gelben Fluss wieder. Von dort mußte ich dann eine Änderung der geplanten Strecke nach Xi’an nehmen, da die zahlreichen Strassenbaustellen dann in einer Totalsperre endeten und ich so die Hügel der Shaanxi Provinz kennen lernte. Die Nutzung der LKW’s, als Lift bergauf, machte auch dieses auf und ab bei 35Grad zu einem doch angenehmen Erlebnis. So rollte ich schließlich, 2200km nach meinem Start in Dunhuang, in Xi’an ein. Am Ausgangspunkt der Seidenstraße wurde ich schon von den treuen Soldaten der Terracotta Armee erwartet.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337487126_90cfba40a8.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1333" title="Soldaten der Terrakotta-Armee" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/06/5337487126_90cfba40a8.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Ja das war die Geschichte zu meinem “Höhenflug”, und da ich mich ja in einem Monat in ein für österreichische Dopingsünder sehr gefährliches Land wage, mußte ich mir nun eine kleine Auszeit gönnen, um von meinem “Höhenflug” wieder runter zu kommen und um mich auf dieses “Abenteuerland” Italien vorzubereiten. Als Probelauf dafür nutze ich die chinesische Abschlussetappe,<br />
Xi’an – Peking. Ich bin zuversichtlich, dass alles gut geht.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1059/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1059&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Höchster Pass der Reise</media:title>
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			<media:title type="html">Gebetsfahnen am Qinghai-See</media:title>
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			<media:title type="html">Tibetische Familie</media:title>
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			<media:title type="html">Zu Gast bei chinesischen Polizisten</media:title>
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			<media:title type="html">Tibetischer Wachhund</media:title>
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			<media:title type="html">Pilger im &#34;Gebetsgang&#34; auf dem Weg nach Lhasa</media:title>
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			<media:title type="html">Kumbum - ein tibetisches Kloster </media:title>
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			<media:title type="html">Terrassenfelder in der Shaanxi Provinz</media:title>
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			<media:title type="html">Soldaten der Terrakotta-Armee</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wahnsinn!!!!Spendenziel bereits erreicht!!!</title>
		<link>http://weltaufzweiraedern.wordpress.com/2009/06/25/wahnsinnspendenziel-bereits-erreicht/</link>
		<comments>http://weltaufzweiraedern.wordpress.com/2009/06/25/wahnsinnspendenziel-bereits-erreicht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 20:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>damax</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich in China nicht auf meinen Webblog zugreifen kann hat mich die Nachricht meiner Familie per E-Mail erreicht, dass der Spendenbalken das Ziel bereits erreicht hat. Es freut mich sehr, dass sich viele Leute dazu entschlossen haben diese Aktion fuer die Einsaetze von Aerzte ohne Grenzen zu unterstuetzen und ich moechte hier mal vielen, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1091&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich in China nicht auf meinen Webblog zugreifen kann hat mich die Nachricht meiner Familie per E-Mail erreicht, dass der Spendenbalken das Ziel bereits erreicht hat. Es freut mich sehr, dass sich viele Leute dazu entschlossen haben diese Aktion fuer die Einsaetze von Aerzte ohne Grenzen zu unterstuetzen und ich moechte hier mal vielen, vielen Dank sagen!!!!!! Auch wenn der Spendenbalken sein Ziel erreicht hat  ist die Spendenaktion aber keineswegs abgeschlossen. Selbstverstaendlich ist es nach wie vor moeglich weiter Kilometer zu kaufen. So koennen mir die Spender zeigen wieviel Kilometer ich noch fahren haette sollen. Am Ende meiner Reise werde ich dann die genaue Anzahl der verkauften Kilometer bekannt geben und wer weiss vielleicht werd ich die dann irgendwann nachholen. Das wichtigste dabei ist aber, dass die Spenden Menschen in Not zugute kommen.</p>
<p>Eine weitere gute Nachricht hab ich fuer alle Spender oder die die es noch werden moechten. Denn nun sind die Spenden an Aerzte ohne Grenzen auch von der Steuer absetzbar.<br />
Am 11. März 2009 beschloss das österreichische Parlament nach langjähriger Forderung von gemeinnützigen Organisationen die Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden für ausgewählte Zwecke. Seit 12. Juni 2009 steht &#8211; durch einen Bescheid des Finanzamts bestätigt &#8211; fest, dass Spenden an Ärzte ohne Grenzen in Österreich rückwirkend ab 1. Jänner 2009 von der Steuer abgesetzt werden können.</p>
<p><strong>So funktioniert die Spendenabsetzbarkeit</strong></p>
<ol>
<li>Sie spenden wie gewohnt einen beliebigen Betrag an Ärzte ohne Grenzen.</li>
<li>Bis spätestens März des Folgejahres erhalten sie von uns eine Spendenbestätigung über alle Spenden des vorangegangenen Jahres als Beleg fürs Finanzamt.</li>
<li>Ihre gesamten Jahresspenden können Sie bis zu einer Höhe von 10 % Ihrer Vorjahreseinkünfte als Sonderausgaben beim Finanzamt geltend machen.</li>
<li>Je nach Höhe Ihres Einkommens erhalten Sie dann einen Teil der im vergangenen Jahr bezahlten Einkommens- bzw. Lohnsteuer (bis zu 50% der Spendensumme) vom Finanzamt refundiert.</li>
</ol>
<p>Aktuelle Informationen zur Spendenabsetzbarkeit finden Sie auf der Website von Aerzte ohne Grenzen:<br />
<a href="http://www.aerzte-ohne-grenzen.at/spenden/spenderservice/spendenabsetzbarkeit/" target="_blank">http://www.aerzte-ohne-grenzen.at/spenden/spenderservice/spendenabsetzbarkeit/</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1091/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1091&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Aktuelles zur Spendenaktion für Ärzte ohne Grenzen.</title>
		<link>http://weltaufzweiraedern.wordpress.com/2009/05/23/aktuelles-zur-spendenaktion-fur-arzte-ohne-grenzen/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 11:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>damax</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Unterstützer meiner Spendenaktion fuer Ärzte ohne Grenzen!   Leider kam es in den vergangenen Wochen beim Anzeigen der bisher gesammelten Spenden für die Einsätze von Ärzte ohne Grenzen über das &#8222;Spendenbarometer&#8220; zu Problemen, neu eintreffende Spenden wurden in dem grünen Balken nicht korrekt angezeigt. Ursache war ein technisches Problem bei der Zuordnung der Spenden, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1048&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Unterstützer meiner Spendenaktion fuer Ärzte ohne Grenzen!<br />
 <br />
Leider kam es in den vergangenen Wochen beim Anzeigen der bisher gesammelten Spenden für die Einsätze von Ärzte ohne Grenzen über das &#8222;Spendenbarometer&#8220; zu Problemen, neu eintreffende Spenden wurden in dem grünen Balken nicht korrekt angezeigt. Ursache war ein technisches Problem bei der Zuordnung der Spenden, was aber nichts daran ändert, dass die Spenden zu 100% bei Ärzte ohne Grenzen eingetroffen sind. Das Problem wurde mittlerweile behoben, das &#8222;Spendenbarometer&#8220; weist wieder den korrekten Spendenstand auf.</p>
<p>Mittlerweile bin ich in Dunhuang (China) angekommen und befinde mich genau wie das Spendenbarometer im Endspurt meiner Reise. Bis jetzt hab ich auf dem Rad 10.900km zurueckgelegt und konnte (mit großer Freude) festellen, dass mich die Spender der Aktion fuer Ärzte ohne Grenzen wieder ueberholt haben. Denn mit € 1.121,00 wurden bereits 11.210km als Spenden verkauft. Es scheint so, als ob die Spender den grünen Balken &#8211; noch bevor ich in Peking bin &#8211; am Ziel sehen möchten. Ich habe diese &#8222;Kampfansage&#8220; verstanden und nehme die Herausforderung zum &#8222;Endspurtkilometerkampf&#8220; an. Daher werde ich mich morgen Vormittag (24.05.2009) schon wieder auf die Piste begeben! Mal sehen wer am Ende die Nase vorne hat. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Schöne Grüße aus China<br />
Max</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1048/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1048&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Kulturschock in China?</title>
		<link>http://weltaufzweiraedern.wordpress.com/2009/05/22/kulturschock-in-china/</link>
		<comments>http://weltaufzweiraedern.wordpress.com/2009/05/22/kulturschock-in-china/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 10:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>damax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Von Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist das ein Kulturschock? Diese Frage musste ich mir in China zum ersten Mal in meinem Leben stellen. China ist anders, viel anders als all die anderen Länder die ich bisher bereiste. Ich muss mich noch an viele Dinge gewöhnen. Sprache, Schrift, lautes Rülpsen oder Schlürfen vom Sitznachbarn im Restaurant, Rotzen und Spucken, vermeiden zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1040&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/zweisprachige-strac39fenschilder-die-mir-aber-nicht-wirklich-hilfreich-waren.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1337" title="Zweisprachige Straßenschilder - die mir aber nicht wirklich hilfreich waren" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/zweisprachige-strac39fenschilder-die-mir-aber-nicht-wirklich-hilfreich-waren.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Ist das ein Kulturschock? Diese Frage musste ich mir in China zum ersten Mal in meinem Leben stellen. China ist anders, viel anders als all die anderen Länder die ich bisher bereiste. Ich muss mich noch an viele Dinge gewöhnen. Sprache, Schrift, lautes Rülpsen oder Schlürfen vom Sitznachbarn im Restaurant, Rotzen und Spucken, vermeiden zu schnäuzen und dann das Taschentuch in die Hose zu stecken, die Essstäbchen nicht aufrecht in den Reis stecken, dass den Kindern die Hosen am Hintern aufgeschnitten werden und sie an die gepflanzten Bäume am Gehsteig oder auf die Strasse pinkeln, die Lichterspektakel an den Springbrunnen und die unzähligen Hochhäuser in den Städten, an die kleinen Biergläser, die Karaoke &#8211; Shows im Fernsehen, die (ich glaube es sind Millionen) VW &#8211; Santana Taxis, Elektromotorroller und Elektroräder, aber auch an die Lebensfreude die viele hier ausstrahlen und ausleben, dass ich erst ins “richtige China” komme und auch an die Wirkung der traditionellen chinesischen Medizin.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/auf-der-autobahn.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1338" title="Über die Autobahn zum Viehmarkt" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/auf-der-autobahn.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Die nächste Frage, welche ich mir immer wieder, während meinem nun schon 1-monatigem Chinaaufenthaltes stellte: Bin ich nun in China oder noch immer in Zentralasien? Neben den hohen teilweise verschneiten Berggipfeln des Pamir Gebirges, welche ich in China bei tollem Wetter endlich klar sehen konnte, begrüßten mich in der menschenleeren Bergwelt wild lebende Trampeltiere. Es hatte für mich den Anschein, dass sie selten einem Radler begegneten, denn sie starrten mir sehr oft lange nach, wenn ich an ihnen vorbeiradelte. Vieles in Chinas Westen wirkte orientalisch auf mich und die Seidenstraße ist hier allerorts präsent. Moscheen, Minarette, Mausoleen und dazu verschleierte Frauen, muslimische Männer mit ihren traditionellen Kopfbedeckungen und den langen spitzen Bärten, prägten meist das Ortsbild.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/am-viehmarkt-von-kashgar.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1340" title="Am Viehmarkt von Kashgar" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/am-viehmarkt-von-kashgar.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Am sonntäglichen Viehmarkt in Kashgar fühlte ich mich einige Jahre zurückversetzt. Schon auf der Autobahn, kamen mir die “Tierischen” &#8211; Tiertransporter entgegen, auf denen Bauern aus den umliegenden Dörfern der Oase ihr Vieh zum Markt ankarrten. Auf einem riesigen staubigen Platz wurde um den besten Preis der angebotenen Schafe, Rinder, Esel, Ziegen, Pferde und Kamele gefeilscht. Mitten in den Tierscharren standen einige Essensstände, wo sich die Marktbesucher und Händler stärken konnten. Typische uygurische Küche, die nicht wirklich vieles vegetarisches zu bieten hatte, sah für mich meist nicht wirklich appetitlich aus. Hier fühlte ich mich noch sehr weit von China entfernt. Doch nur wenige Stunden später, am Volksplatz von Kashgar, hatte ich das Gefühl eine Zeitreise vom Marktbesuch bis hierhin zurückgelegt zu haben. Moderne Hochhäuser, Lichterspektakel, Fastfood &#8211; Restaurants, chinesische Schriftzeichen und Mao, der im Mondschein symbolisch der “roten Sonne” winkt. Dies wirkte dann doch wieder sehr chinesisch auf mich.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/lichterspiel-bei-nacht-in-chinas-stc3a4dten.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1339" title="Lichterspiel bei Nacht in Chinas Städten" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/lichterspiel-bei-nacht-in-chinas-stc3a4dten.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Ähnliches bot sich mir auch in den anderen Grosstädten. Wenn sich nicht Gruppen zum gemeinsamen Walzer tanzen oder Turnen am zentralen Platz versammelten, wurde eben eine Lichtershow an der Springbrunnenanlage veranstaltet, wie am Volksplatz  von Kashgar. Es wirkt, als wolle China so demonstrieren,  im eigenen Westen angekommen zu sein. Doch die Provinz Xinjiang, besitzt einige kleine Sonderregelungen in der Volksrepublik. So sind etwa die Straßenschilder und öffentlichen Gebäude zweisprachig beschriftet, und zwar in chinesischer und arabischer Schrift. Für mich war es daher nicht wirklich eine große Hilfe, wenn ich nach Orientierung suchte. Dabei offenbarte sich ein weiteres Problem, die Verständigung. Bisher konnte ich mich in jedem Land mit meinen Englischkenntnissen oder der angewendeten Zeichensprache halbwegs durchschlagen, doch damit war vor allem in Chinas ländlichen Gebieten Schluss. Entweder wirken sich die 9 Monate, die ich nun unterwegs bin, negativ auf meine kreativen Fähigkeiten aus, und meine Zeichensprache hat darunter gelitten oder die Chinesen verstehen diese nicht. Was natürlich aber auch sei könnte, ich verstehe die erhaltenen Antworten der Chinesen darauf nicht. Auf jeden Fall tat ich mir schwer, so konnte ich etwa in einem Dorf nicht verständlich machen, dass ich zelten möchte oder ein Hotel suche, oder ein Fleischloses Essen haben möchte. Die Tatsache, dass ich die mir von Chinesen beigebrachten Wörter nicht merken kann, trägt nicht grad zur Reduzierung dieses Problems bei. Ein paar blieben mittlerweile aber schon hängen. Einige Wörter aus meinem chinesisch &#8211; Wortschatz sind:  Ni Hau (Hallo), mi fan (Reis), bin guan (Hotel) und die lebenswichtigen Wörter,  wo chi su (Vegetarier) und bin pi jiu (kaltes Bier), wobei das “bin” hier für mich einen sehr hohen Stellenwert besitzt. Zur Orientierung blieb mir meist nur übrig, die schönen gezeichneten Kästchen (so schauen die chinesischen Schriftzeichen für mich aus) auf den Straßenschildern, Gebäuden oder Speisekarten, mit Vorgaben in Büchern oder auf Straßenkarten zu vergleichen. Das dies jedoch nicht immer funktionierte beweisen die folgenden zwei Beispiele:<br />
In einem chinesischen Restaurant erhielt ich einmal Reis mit Hühnerkrallen, Gemüse und frittierten Knochen (es war kaum Fleisch drauf) und das nach einem 30-minütigem Bestellmarathon, wobei sogar andere Gäste zur Unterstützung herangezogen wurden. Dann ertappte ich mich dabei, wie ich bei der Suche nach einem Restaurant planlos auf Gebäude mit chinesischer Aufschrift hinsteuerte. Als ich mich in einem Elektroladen oder bei einem Friseur wieder fand, musste ich feststellen, dass diese Taktik möglicherweise in China nicht sehr zielführend sei und beschloss diese nicht mehr anzuwenden.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/sieht-doch-lecker-aus.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1341" title="sieht doch lecker aus" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/sieht-doch-lecker-aus.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Orientierung, Bestellungen, Einkauf, ja einfach jegliche Art von Verständigung dauerte Zeit und speziell die Verständigungsprobleme  in Restaurants trieben mich manchmal zur Verzweiflung. Dies war ein Grund warum ich mich bis zum Besuch von Birgit in Urumqi zum Großteil von chinesischen Fast &#8211; Food Nudeln ernährte.<a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/grundnahrungsmittel-in-den-ersten-wochen-in-china-fast-food-nudeln.jpg"><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/jurten-bei-bakol.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1345" title="Jurten bei Bakol" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/jurten-bei-bakol.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></a></p>
<p>Seit Monaten hatten mich immer wieder Rückenschmerzen geplagt, doch ausgerechnet, oder zum Glück genau als Birgit kam verschlimmerten sich diese und ich konnte mich einige Tage, unter starken Schmerzen nur eingeschränkt bewegen. Die geplante Tour von Urumqi nach Dunhuang, welche wir zusammen auf dem Rad zurücklegen wollten, mussten wir auf die Hälfte reduzieren, denn an einigen Tagen war das Radfahren nicht möglich. Nicht nur mein Rücken, sondern die wahnsinnigen Windböen und Sandstürme, die aus der Wüste kamen zwangen uns einige Male zum schieben oder abbrechen des Radfahrens und wir fuhren mit Bussen weiter. Solche Windböen hab ich noch nie erlebt!!!! Wir hatten zu kämpfen, uns auf den Rädern zu halten. Zu Beginn, als wir noch Rückenwind hatten, freuten wir uns noch, da wir nicht mal beim Bergauffahren treten mussten, doch als die Straße drehte und der Wind von der Seite kam, wurde ich vom Wind direkt in die Leitschiene gedrückt und Birgit das Hinterrad (wo auch etwa 20kg Gepäck geladen waren!!!) beim schieben vom Wind einfach zur Seite geweht. Doch auch diese Erlebnisse gehören zu so einer Reise und lehrten mir wieder etwas Respekt vor den Wüsten zu haben. Bisher hatten sich mir die Wüsten ja fast nur von ihrer schönen Seite gezeigt, gut auch solche Erfahrungen gemacht zu haben.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/heftiger-wind-machte-uns-zu-schaffen.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1343" title="Heftiger Wind machte uns zu schaffen" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/heftiger-wind-machte-uns-zu-schaffen.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Durch die “Busabschnitte” hatten Birgit und ich etwas mehr Zeit in den Oasen. Bei Hami &#8211; Melonen und Turfan &#8211; Rosinen konnte wir zwischen Weinreben und Sanddünen unsere beiden Geburtstage feiern. Und so nebenbei konnte ich auch meinen Rücken, mit Unterstützung chinesischer Kräuter-Medizin, erholen lassen. Im kasachischen Weideland Barkol schafften wir eine lange Bergetappe und wir wurden mit einer schönen Berglandschaft, in der immer wieder Jurten auftauchten belohnt. Der Mondsichelsee und die Mogaogrotten in Dunhuang waren ein schöner Abschluss dieser gemeinsamen Reise. Noch schnell das für Birgit in Urumqi gekaufte Rad in Dunhuang verkauft und ein letztes Mal zusammen Essen (mit dem von Birgit mitgebrachten Phrasenbuch geht die Essensbestellung ganz einfach) und schon war sie wieder weg. In Nu waren die 17 Tage vorbei und ich bin wieder allein. Nicht ganz, im Guesthouse traf ich Urs und Lisa, ein Schweiz-Chinesisches Radlerpärchen. Von den beiden kann ich mir einige Tipps für meine Weiterreise holen, denn sie haben ihre Reise in Xiàn gestartet und kommen aus der Richtung in die ich unterwegs bin. Ich mach noch ein paar Tage Pause, um meinen Rücken noch erholen zu lassen und auch schon ein wenig meine Heimreise zu organisieren.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/mogaogrotten-in-der-nc3a4he-von-dunhuang.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1344" title="Mogaogrotten in der Nähe von Dunhuang" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/05/mogaogrotten-in-der-nc3a4he-von-dunhuang.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Es geht noch weiter, aber für euch ein anderes Mal.</p>
<p>Bis bald<br />
Max</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/1040/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=1040&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">damax</media:title>
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			<media:title type="html">Zweisprachige Straßenschilder - die mir aber nicht wirklich hilfreich waren</media:title>
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			<media:title type="html">Über die Autobahn zum Viehmarkt</media:title>
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			<media:title type="html">Am Viehmarkt von Kashgar</media:title>
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			<media:title type="html">Lichterspiel bei Nacht in Chinas Städten</media:title>
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			<media:title type="html">sieht doch lecker aus</media:title>
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			<media:title type="html">Jurten bei Bakol</media:title>
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			<media:title type="html">Heftiger Wind machte uns zu schaffen</media:title>
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			<media:title type="html">Mogaogrotten in der Nähe von Dunhuang</media:title>
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		<title>Ab in die Kirgisischen Berge</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 00:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>damax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Von Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[In Osh machte ich erst mal 2 Tage Pause, denn einiges fuer meine Weiterreise musste organisiert werden. Da war mein erster Weg gleich mal zur DHL-Filiale um meinen 2. Reisepass mit dem heissersehnten 60 Tage Visum fuer China abzuholen. Dann war es noch noetig ein halbwegs taugliches Zelt fuer die naechsten Wochen bis Urumqi zu finden, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=953&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/kirgistan.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-968" title="kirgistan" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/kirgistan.jpg?w=300&#038;h=225" alt="kirgistan" width="300" height="225" /></a></p>
<p>In Osh machte ich erst mal 2 Tage Pause, denn einiges fuer meine Weiterreise musste organisiert werden. Da war mein erster Weg gleich mal zur DHL-Filiale um meinen 2. Reisepass mit dem heissersehnten 60 Tage Visum fuer China abzuholen. Dann war es noch noetig ein halbwegs taugliches Zelt fuer die naechsten Wochen bis Urumqi zu finden, da mir Birgit mein neues Zelt erst nach Urumqi mitbringen kann (DHL Sendung war zu teuer). Ich hatte dabei richtig Glueck, denn im Guesthouse, in dem ich uebernachtete, konnte ich ein kleines Zelt fuer 25Euro kaufen. So konnte ich mich schliesslich auf den Weg zum Basar machen, um meine Essensvorraete wieder aufzufuellen.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/traditioneller-kalpak-kirgisischer-hut.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-967" title="Mann mit traditionellem Kalpak - kirgisischer Hut" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/traditioneller-kalpak-kirgisischer-hut.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Mann mit traditionellem Kalpak - kirgisischer Hut" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Dann gings los in die Kirgisischen Berge. Von Osh aus gings stetig bergauf, aber ganz flach, so das ich die Steigung kaum merkte. Und nach einigen Kilometern war ich schon fast alleine mit der traumhaften Bergwelt. Nur einige kleine Doerfer durchfuhr ich auf dem Weg Richtung Erkestam Pass. Im ersten kleinen Dorf machte ich gleich Bekanntschaft mit der sehr lieben Begruessung der Kinder die sich bis zur Grenze immer wieder auf die gleiche Weise wiederholte. Das erste Kind, ob Bub oder Maedl auch wenn es noch so klein war, schlug laut rufend mit den Worten &#8222;TUUURIST&#8220; Alarm. Binnen weniger Sekunden liefen dann aus allen Richtungen die Kleinsten des Dorfes auf die Strasse und auf mich zu, um mir mit einem strahlenden Laecheln zuzuwinken und mir schliesslich ein &#8222;TUUURIST, BYEBYE&#8220; nachzurufen. Eine solch herzhafte Begegnung mit Kindern hab ich auf meiner bisherigen Reise noch nie erlebt und ich weiss nicht ob auch die Umgebung dazu beigetragen hat, aber nicht nur einmal war ich dadurch zu Traenen geruehrt.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/tuuurist-bye-bye1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-970" title="Tuuurist bye bye" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/tuuurist-bye-bye1.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Tuuurist bye bye" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Unter Kirgisien stellte ich mir immer tiefgruene Berglandschaften vor, die mit Yurten, weidenden Tieren und berittenen Hirten gesaeumt sind. Mit diesen Erwartungen kam ich auch in dieses Land, doch in Osh erhielt ich die Info, dass ich hoechstwahrscheinlich keine Yurten sehen werde, da es noch zu frueh dafuer sei. Umso gluecklicher war ich daher, als ich bei der ersten und einer der wenigen Yurten die ich auf meinem Weg passierte, von der darin wohnenden Familie eine Einladung zur Uebernachtung bekam.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/landschaft-in-kirgistan.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-973" title="landschaft-in-kirgistan" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/landschaft-in-kirgistan.jpg?w=300&#038;h=225" alt="landschaft-in-kirgistan" width="300" height="225" /></a><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/in-der-yurte1.jpg"></a></p>
<p>Erst unterhielten mich die Kinder, die ganz begeistert von meinem Fotoapparat waren, und sich immer wieder fotografieren liesen. Dann konnte ich sogar bei der Milchverarbeitung helfen und bekam natuerlich auch noch Abendessen. Die Kost hier in den Bergen ist relativ fettig, das wusste ich schon vorher und so war ich schon gespannt was mich erwarten wuerde. Als erstes gabs Ziegensuppe mit kleinen Fleischstuecken. Naja ich musste mich irgendwie ueberwinden dies runter zu bringen, schon alleine der Geruch veranlasste immer wieder eine Blockade. Rund die Haelfte der Suppe schaffte ich, dann gabs noch Reis mit Lamm oder Ziegenfleisch, hier versuchte ich nur Reisstuecke und Brot zu essen. Allerdings der frische Topfen war phantastisch und so beschraenkte ich mich darauf.  Nach dem Abendessen wurden schliesslich die Matratzen aufgelegt und die &#8222;Wohn-Ess-Kueche&#8220; Yurte zum Schlaflager umfunktioniert und alle gingen schlafen. Auch mein Velotraum konnte diese Nacht unter Dach in der Yurte &#8222;schlafen&#8220;. Am Morgen gabs noch deftiges Fruehstueck (gleiches Essen wie am Abend) und ich konnte mich mit der Ausrede nicht gut radeln zu koennen wenn ich zu viel esse, vor einem weiterem Mahl druecken. Nach einem Foto mit der Familie vor der Yurte machte ich mich schliesslich auf den Weg zum ersten Pass.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-972" title="in der Yurte" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/in-der-yurte1.jpg?w=300&#038;h=225" alt="in der Yurte" width="300" height="225" /></p>
<p>Der Chyrchyk Pass war der hoechste Pass, den ich bis zu diesem Zeitpunkt mit dem Rad gefahren bin. Ich kam zum ersten Mal auf meiner Reise ueber 2405m und dabei auch in den Schnee. Die Aussicht war leider nicht so gut, da es sehr bewoelkt war und so machte ich mich nach einer kleinen Essenspause auf den Weg hinunter.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/10000.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-984" title="10000km sind geschafft" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/10000.jpg?w=300&#038;h=225" alt="10000km sind geschafft" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Dieser Pass war nur der erste und der niedrigste, den ich auf dem Weg zur Chinesischen Grenze absolvieren musste. Es ging wieder runter auf 1600m, wo ich noch mal Waerme tanken konnte bevor es dann erst in einem Tal einem Fluss entlang immer hoeher rauf ging. Schliesslich erreichte ich das Dorf Ak Basogoo auf 2900m von wo aus schliesslich der 12km lange Anstieg zum Taldyk Pass auf 3630m Hoehe begann. Der Asphalt hatte bereits 90km vorher schon der Schotter- Geroellpiste Platz machen muessen. Das dies auch fuers Material nicht gerade perfekte Piste war zeigte sich indem mein Marathon XR Reifen sogar kaputt ging und ich meinen Reservereifen aufziehen musste.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/taldyk-pass.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-977" title="taldyk-pass" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/taldyk-pass.jpg" alt="taldyk-pass" /></a></p>
<p>Nach 3 Stunden hab ich die 55kg, die ich mitlerweile auf meinem Rad mitschleppe ueber die Serpentinen hochgestrampelt und musste mich oben erst mal warm anziehen, denn da wars windig. Nach einigen Fotos gings erst wieder 200m runter um dann wieder auf 3600m hoch zu fahren bevor ich schliesslich 5km in den Ort Sary Tash runterrollen konnte. Dort konnte ich fuer 2 Euro im Haus einer Familie uebernachten.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-974" title="farbige-bergwelt" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/farbige-bergwelt.jpg?w=300&#038;h=225" alt="farbige-bergwelt" width="300" height="225" /></p>
<p>Der kleine Ort dient als Kreuzungspunkt fuer &#8222;Highways&#8220; in drei Richtungen. Den Pamir Highway, der ueber 4000m hohe Paesse nach Tadjikistan fuehrt, den Taldyk Pass, von woher ich dorthin gekommen war und den ueber 3500m hohen Irkestam Pass der nach China fuehrt und welchen ich von Sary Tash aus in Angriff nahm. Am Morgen als ich aufbrach war mir leider der Ausblick auf die hohen Gipfel des Pamirgebirges verwehrt, da sie sich hinter Wolken versteckten, doch am Vorabend konnte ich einen Blick auf das Gebirge geniessen. Urspruenglich plante ich ja den Weg von Dushanbe aus  ueber den Pamirhighway hierhin zu fahren, doch ist April eindeutig zu frueh fuer diese Gegend und so war ich froh wenigstens die Gipfel gesehen zu haben.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/radeln-auf-3500m.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-979" title="radeln-auf-3500m" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/radeln-auf-3500m.jpg?w=300&#038;h=225" alt="radeln-auf-3500m" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Das Wetter wurde mal besser, sogar die Sonne kam auf 3500m durch und dann wieder schlechter und so fuhr ich langsam die Schotterpiste entlang.  Am Nachmittag aber wurde der Wind immer staerker und die Berge verschwanden zunehmends hinter grauen Wolken. Ploetzlich begann es zu schneien und binnen weniger Minuten befand ich mich mitten in einem Schneesturm. Ich wollte es noch versuchen mit dem Fahrrad ueber den Pass zu kommen und dann irgendwo unten um Tal zu schlafen, doch der Sturm wurde immer schlimmer und ich konnte nur mehr schieben. Zwei kirgisische LKW Fahrer hattenMitleid mit mir und liesen mich und mein Rad im LKW die etwa 20km bis zur Grenze mitfahren. Zum Glueck, denn die Sicht wurde immer schlchter und die Piste war zunehmends von Schnee zugeweht und es wurde immer kaelter. Die LKW &#8211; Fahrt war aber auch ein Hoellenritt und ich flog im Fuehrerhaus hin und her. Das mein Rad beim Ausladen an der Grenze noch ganz war konnte ich fast nicht glauben, ich dachte schon nun sei Schluss.</p>
<p><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/mittem-im-schneesturm.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-980" title="mittem-im-schneesturm" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/mittem-im-schneesturm.jpg?w=300&#038;h=225" alt="mittem-im-schneesturm" width="300" height="225" /></a><a href="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/farbige-bergwelt.jpg"></a></p>
<p>Ich war gegen 18 Uhr abend am Kirgisischen Grenzposten und dort meinten die Beamten, dass die chinesische Grenze noch offen sei, woraufhin ich noch am selben Abend ausreiste. Die Information stimmte nicht ganz. Ich konnte zwar den ersten Chinesischen Posten passieren aber der eigentliche Einreise-Posten war geschlossen. Zum Glueck war der Eingangsbereich zum Gebaeude nur mit einem Ledervorhang  geschlossen und ich konnte so wenigstens unter Dach schlafen, waehrend draussen weiter der Schneesturm tobte. Meine einzige Sorge war, dass mich irgend ein Chinesischer Wachmann verjagen wuerde wenn dieser mich finden sollte und so verhielt ich mich recht ruhig um nicht aufzufallen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-982" title="nachtlager-im-chinesischen-grenzgebaeude" src="http://weltaufzweiraedern.files.wordpress.com/2009/04/nachtlager-im-chinesischen-grenzgebaeude.jpg?w=300&#038;h=225" alt="nachtlager-im-chinesischen-grenzgebaeude" width="300" height="225" /></p>
<p>Na dann gute Nacht!!!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/weltaufzweiraedern.wordpress.com/953/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=weltaufzweiraedern.wordpress.com&amp;blog=2416485&amp;post=953&amp;subd=weltaufzweiraedern&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">kirgistan</media:title>
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			<media:title type="html">Mann mit traditionellem Kalpak - kirgisischer Hut</media:title>
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			<media:title type="html">Tuuurist bye bye</media:title>
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			<media:title type="html">in der Yurte</media:title>
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			<media:title type="html">taldyk-pass</media:title>
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